Innovationsberatung

Ausbildung- und Weiterbildung

zur zertifizierten Innovationsberaterin
zum zertifizierten Innovationsberater

Ausbildung zum/zur zertifizierten Innovationsberater/in: Das Institut für Wirtschafts- und Sozialethik (IWS) bietet Studentinnen und Studenten eine qualifizierte Zusatzausbildung für die Arbeitswelt von morgen an.

Die digitale Transformation hat Unternehmen und Konzerne erfasst. Wie lassen sich die Geschäftsmodelle von heute in die digitalisierte Welt von morgen transformieren? Es gibt kaum noch Manager/innen, die sich darüber nicht den Kopf zerbrechen. Überall entstehen Testlabore für den Wandel: In sogenannten Innovation Labs werden die Konzepte für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg unter den Bedingungen der Digitalisierung entwickelt. Qualifizierte und kompetente Innovationsberater/innen moderieren die anstehenden Innovationsprozesse in diesen InnoLabs und werden derzeit händeringend gesucht.

Vor diesem Hintergrund bieten wir im Sommersemester 2017 für max. 12 Studentinnen und Studenten Freiplätze für eine Ausbildung zum/zur Innovationsberater/in an. Die Ausbildung beginnt am 6./7. Mai 2017 (jeweils von 10.00-18.00 Uhr) mit einem ersten Workshop (an dem die Teilnahme noch unverbindlich ist).

Die wiederkehrenden Ausbildungsstunden werden schwerpunktmäßig innerhalb der Vorlesungszeiten angeboten, so dass die Ausbildung/ Weiterbildung in wesentlichen Teilen innerhalb von zwei Semestern studienbegleitend absolviert werden kann. Wer einen der Freiplätze erhält, verpflichtet sich, bei einer der Folgegruppen als Coach zu Verfügung zu stehen.

Die Ausbildung basiert auf der von Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel, entwickelten Integral-Innovation-Formel (IntInn nach Nethöfel). Diese Formel richtet Orientierungen und Skills aus auf die Große Transformation im Zeitalter globaler elektronischer Vernetzung. In phasendifferenzierten Vertiefungs- (U-)Prozessen „nichttrivialer Kommunikation“ wird Kreativität dabei zum Motor individueller (Coaching) und gemeinsamer Innovationsprozesse (Beratung).

Die Große Transformation impliziert die Neuausrichtung aller Wirtschaftsprozesse: von der Produktion und Distribution bis hin zu Informationsdienstleistungen und zur Selbstvermarktung als Anbieter/in und Nachfrager/in: als ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Startup in einer vernetzten Cloud (Innovation 4.0).

Die Nachfrage nach wirksamen Planungs- und Produktionsmethoden (AGIL/SCRUM, Design Thinking) wird wachsen. Nachhaltig erfolgreiche Strategien eines guten gemeinsamen Lebens auf global vernetzten Märkten setzen aber eine tief ansetzende Selbstorientierung voraus.

Die Arbeit im Innovationslabor wird vor- und nachbereitet durch einen Theorieblock (Innovations- und Kreativitätstheorien und -techniken im Überblick), eine praktische Einführung (Präsentations- und Moderationstechniken) sowie Übungs- (spezifische Interview-, Präsentations-, Planungs-, Interventions- und Beratungstechniken), Inter- und Supervisionseinheiten (Verarbeitung von Innovations-, Coaching- und Beratungserfahrungen)

Die Ausbildung vollzieht sich im Rahmen eines oder mehrerer beauftragter Innovationsprojekte, deren End- und Teilziele (Projektmodule) mit einzelnen, in Teams und in der Gesamtgruppe abgesprochen und dann in einem Innovationslabor (InnoLab) bis zur Übergabe an die Auftraggeber entwickelt werden (Zertifizierungsgrundlage).

Im integrativen (holographischen) Konzept der IntInn-Ausbildung fallen Weg und Ziel zusammen. Daher vermittelt das Institut (über die Kooperation mit den InnoLab-Partnerfirmen hinaus) Kontakte zu Politik und Verbänden, zu Kunst und Medien, zu Kirche, zur Diakonie und zum Gesundheitswesen und zu sozialen Bewegungen: falls der Kurs sich darauf verständigt.

Bitte einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Innovationsberatung" an: